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jungen Mannes fürchte ich Verrath. Steckt Euch wieder in Euer Gebüſch, verbergt Euch daſelbſt ſo gut als möglich, erwartet die Nacht und ich komme wieder mit einem Karren für Euch und morgen hole ich den Knocheneinrichter von Machecoul; er wird Euch mit der Hand über die Fußnerven fahren und in drei Tagen könnet Ihr laufen wie ein Kaninchen.“ 3„Ah! wahrhaftig, ich weiß, dieß wäre beſſer, aber...“
„Aber, würdet Ihr nicht ebenſo viel für mich thun?“
„Für Euch, ei! Ihr wißt es wohl, würde ich in das Feuer gehen.“
„Nun denn! ſprechen wir nicht mehr davon. In der Nacht hole ich Euch.“
„Danke; ich nehme es an, und ſeid ſicher und ge⸗ wiß, daß Ihr keinen Undankbaren verpflichten werdet.“
„Nicht um Eures Dankes willen thue ich es, Jean Oullier, ſondern um meine Pflicht als recht⸗ ſchaffene Frau zu erfüllen.“
Sie ſchaute um ſich.
„Was ſucht Ihr?“ fragte Jean.
„Ich dachte, wenn Ihr wieder nach dem Haide⸗ kraut zu gelangen verſuchtet, würdet Ihr ſicherer als in dieſem Graben ſein.“
„Ich glaube, das würde für mich eine Unmög⸗ lichkeit ſein,“ ſagte Oullier, indem er der Wittwe ſeine zerriſſenen Hände, ſein von Narben gefurchtes Geſicht und ſeinen Fuß, ſo groß wie ein Kopf, zeigte;„überdieß befinde ich mich hier nicht ſchlecht. Ihr ſtreiftet an dem Buſch hin, ohne zu ahnen, daß er einen Menſchen verberge.“


