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„Was wird er dann machen?“
„Ohne Zweifel wird er mit unſern Fräulein von Neuem über das Meer gehen.“
„Hübſche Idee, die Ihr da habt, Jean, ein Hoſpital mitten unter dieſem Haufen von Banditen, welche Meiſter Jacques begleiten, zu ſuchen; Ihr werdet da gut verpflegt werden.“
„Er iſt der Einzige, der mich aufnehmen kann, ohne ſich zu compromittiren.“
„Und ich? Ihr vergeßt mich alſo, das iſt nicht recht, Jean.“
„Euch?“
„Allerdings, mich.“
„Aber Ihr kennt alſo die Ordonnanzen nicht.“
„Welche Ordonnanzen?“
„Die, welche die Strafen beſtimmen, denen ſich jeder ausſetzt, der einem Chouan ein Aſyl gewährt.“
„So, Jean, man macht dergleichen Ordonnanzen nicht für honnete Leute, ſondern für Schurken.“
„Ueberdieß haßt Ihr die Chouans.“
„Nein, die Räuber haſſe ich, und bei allen Par⸗ teien. Räuber zum Beiſpiel ſind die, welche meinen armen Paſcal getödtet haben, und an dieſen Räu⸗ bern werde ich ſeinen Tod rächen, wenn ich kann; aber Ihr, Jean Oullier, weiß oder dreifarbig tragt Ihr die Kokarde braver Leute und Euch will ich retten.“
„Aber ich kann keinen Schritt machen.“
„Das iſt nicht das Beunruhigende; könntet Ihr auch gehen, Jean, würde ich zu dieſer Tagesſtunde doch nicht wagen, Euch bei mir eintreten zu laſſen,
nicht weil ich mich vor dem fürchte, was mir begeg⸗ nen könnte; aber ſeht, ſeit dem Tode des armen


