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dieſelbe von ihren ungerechten Vorurtheilen zurück zu bringen.“
„Hum!“ ſtieß Michel hervor, der die Richtigkeit dieſer Bemerkungen fühlte.
„Wohlan,“ drängte Loriot,„was ich da von Ihnen begehre, verſprechen Sie mir, es zu thun?“
„Ja, ja,“ antwortete der junge Mann, der Eile hatte, ſich von dem Notar loszumachen, da er ein Geräuſch im Gang gehört zu haben glaubte und fürchtete, Mary möchte herauskommen, während er noch mit Meiſter Loriot ſpräche.
„Gut,“ ſprach dieſer,„denken Sie überdieß daran, daß Sie vornehmlich zu La Logerie in Sicherheit ſind. Der Credit Ihrer Frau Mutter kann Sie allein vor den Folgen Ihres Benehmens ſchützen; Sie begehen ſeit einiger Zeit viel unbeſonnene Streiche, deren man Sie nicht fähig gehalten hätte, geſtehen Sie das zu!“
„Ich geſtehe es zu,“ antwortete Michel unge⸗ duldig.
„Das iſt alles, was ich wollte: ein Sünder, der bekennt, iſt ſchon zur Hälfte auf dem Weg der Beſſerung. So, jetzt verlaſſe ich Sie, ich muß um elf Uhr abreiſen.“
„Sie kehren nach Légé zurück?“
„Ja, mit einer jungen Dame, welche man ſo⸗ gleich in einen Gaſthof bringen muß und der ich in meinem Cabriolet einen Platz einräumen werde, welchen ich ſonſt Ihnen anzubieten mich beeilt ha⸗ ben würde.“
„Aber Sie werden wohl einen Umweg von einer
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