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des, und dieß, verſtehen Sie wohl, trotz des Rufes, in die einige boshafte Zungen ſie gebracht haben, und trotz des lächerlichen Spottnamens, den man ihnen angehängt hat.“
„Nun!“ fragte Michel,„wie kommt es denn, daß auch Sie mir Ihre Billigung verſagen?“
„Mein junger Freund,“ antwortete der vorſich⸗ tige Notar,„erinnern Sie ſich, daß ich keine Mei⸗ nung ausſpreche, ich glaube nur, Ihnen viel Vor⸗ ſicht anrathen zu müſſen; es wird Ihnen nöthig ſein, dreimal ſo viel Energie anzuwenden, um das zu erreichen, was von einem gewiſſen Geſichtspunkt leicht, verzeihen Sie mir dieſen Ausdruck, einer Dummheit gleichen kann, als Sie deren bedürften, um einer Neigung zu entſagen, welche durch die Eigenſchaften der jungen Mädchen, ich ziehe es nicht in Abrede, gerechtfertigt wird.“
„Mein lieber Herr Loriot,“ erwiderte Michel, welchem es, fern von ſeiner Mutter, nicht unlieb war, ſeine Schiffe zu verbrennen,„der Herr Mar⸗ quis von Souday war ſo gütig, mir die Hand ſei⸗ ner Tochter zu bewilligen; darauf braucht man alſo nicht zurück zu kommen.“
„Ol das iſt etwas Anderes,“ erwiderte Meiſter Loriot;„da Sie einmal hier angekommen ſind, habe ich Ihnen nur noch einen Rath zu geben, nur das Einzige zu ſagen, daß es immer eine ernſte Hand⸗ lung iſt, eine Ehe dem Willen der Eltern zum Trotz zu ſchließen. Bleiben Sie alſo bei Ihren Gedanken, nichts beſſer; aber ſuchen Sie Ihre Mut⸗ ter auf, geben Sie ihr nicht das Recht, ſich über Ihre Undankbarkeit zu beklagen, bemühen Sie ſich,


