Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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wieder dem Hauſe gegenüber zu bringen, wo er Mary hatte verſchwinden ſehen. 3

Ah! man verhafte Sie! wohl! Sie nehmen die Nachricht luſtig auf, Herr Michel. Mag ſein, das iſt Zhiloſophiſch; aber ich muß Ihnen doch ſa⸗ gen, dieſelbe Nachricht, die Ihnen ſo gleichgültig ſcheint, hat auf Ihre Frau Mutter einen ſo lebhaf⸗ ten Eindruck gemacht, daß wenn nicht der Zufall Sie mir auf meinem Weg nach Nantes entgegengeführt hätte, ich ſogleich bei meiner Rückkehr nach Légé durch das Feuer gelaufen wäre, um zu Ihnen zu gelangen.

Meine Mutter? rief der junge Mann, den der Notar an der ſchwächſten Stelle ſeines Herzens angefaßt hatte,was iſt denn meiner Mutter ge⸗ ſchehen?

Nichts iſt ihr geſchehen, Herr Michel, und ſie befindet ſich, dem Himmel ſei Dank, ſo wohl, als es ſein kann, wenn die Seele von Unruhe gequält und das Herz von Kummer verzehrt iſt; denn ich darf Ihnen nicht verbergen, daß dieß die Lage Ih⸗ rer Frau Mutter iſt.

Ach mein Gott! was ſagen Sie mir! ſeufzte Michel ſchmerzlich.

Sie wiſſen Alles, was Sie für dieſelbe waren, Herr Baron; Sie haben die Pflege nicht vergeſſen, welche dieſelbe Ihnen angedeihen ließ, die Sorg⸗ falt, womit dieſelbe Sie umgab, wiewohl Sie zu einem Alter gelangt waren, wo man allmälig einer Mutter zwiſchen den Händen durchſchlüpft. Urthei⸗ len Sie alſo, welches deren Qual ſein muß, wenn dieſelbe Sie alle Tage ſo ſchrecklichen Gefahren