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terfallenden Backenſtreifen; aber in dieſem niedrigen Coſtume hatte ſie ſolche Aehnlichkeit mit Mary, daß der junge Baron einen Ruf des Erſtaunens, der ihm entſchlüpfte, nicht zurückhalten konnte.
Er wollte ſchnell wieder umkehren, aber die in der Menge entſtehende Bewegung, als er ſein Pferd anhielt, erregte einen Sturm von Fluchen und Schreien, dem er Trotz zu bieten nicht den Muth in ſich fühlte. Er ließ alſo das Thier ſeines Wegs gehen, indem er die Langſamkeit verwünſchte, welche deſſen Marſch durch ſo viele Hinderniſſe auferlegt wurde; aber ſo bald die Brücke überſchritten war, ſprang er von ſeinem Pferd herab und ſchaute nach Jemand um, dem er es anvertrauen könnte, wäh⸗ rend er umkehrte, um ſich zu verſichern, daß ſeine Augen ihn nicht getäuſcht hatten, und zu erfahren, aus delchem Grunde Mary nach Nantes gekommen ſein mochte.
In dieſem Augenblick bat eine näſelnde Stimme, wie die von Bettlern aller Länder, ihn um ein Almoſen..
Er drehte ſich um, denn es ſchien ihm, als wäre ihm dieſe Stimme nicht unbekannt.
An der äußerſten Grenze des Pont⸗Rouſſeau gewahrte er zwei Phyſiognomien, allzu charak⸗ teriſtich, um ſich nicht tief ſeinem Gedächtniß eingeprägt zu haben, die von Alain Courtejoie und Trigaud la Vermine, deren Vereinigung für den Augenblick keinen Zweck zu haben ſchien, als das
Mitleid der Vorübergehenden auszubeuten, die aber
aller Wahrſcheinlichkeit nach mit Abſichten da waren,


