Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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4 Haben Sie denn, fuhr Jean Oullier fort, eine Botſchaft auszurichten?

Nein, antwortete der junge Baron, denn es ſchien ihm, als ob das Auge des Vendéers in die tiefſten Falten ſeiner Seele eindringe;aber ich habe heftiges Kopfweh und möchte ſehen, ob die Nachtluft es nicht ein wenig lindert.

Sehen Sie! aber ich mache Sie darauf auf⸗ merkſam, daß wir draußen Wachen haben, und wenn Sie nicht mit dem Loſungswort verſehen ſind, könnte Ihnen wohl ein Unglück begegnen.

Mir?

Ja wohl! Ihnen wie einem Andern. Auf zehn Schritte, verſtehen Sie wohl, ſieht man nicht, wer Sie ſind.

Aber dieſes Loſungswort wiſſen Sie, Herr Jean Oullier?

Allerdings.

Sagen Sie es mir.

Jean Oullier ſchüttelte den Kopf.

Das geht den Marquis von Souday an. Ge⸗ hen Sie in ſein Zimmer hinauf; ſagen Sie zu ihm, Sie wollen hinaus, und bedürfen hiezu des Loſungs⸗ wortes, und er wird Inen daſſelbe ſagen, wenn er es für gut findet.

Michel war weit entfernt, dieſes Mittel anzu⸗ wenden, und blieb mit der Hand an der zweiten Stange.

Was Jean Oullier betraf, ſo hatte er ſich wie⸗ der in ſein Stroh verſenkt.

Michel ſetzte ſich, völlig außer Faſſung gebracht,