Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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machte Erklärung die Hoffnungen, die er ſelbſt un⸗ ter den Verwicklungen, womit ſein Abend bei Meiſter Jacques bezeichnet war, ſo wohlgefällig gehegt hatte, verſchwinden und war wie vernichtet.

Er begriff, daß die Neigung, welche Bertha ſo offen für ihn an den Tag gelegt hatte, ihn mehr von Mary trennte, als es der Widerwille der letz⸗ tern zu bewirken im Stande geweſen wäre. Er machte ſich Vorwürfe, jene durch ſein Stillſchweigen und ſeine einfältige Schüchternheit aufgemuntert zu haben, aber er hatte ſich ſelbſt gut ſchelten; in ſei⸗ ner Seele fand er nicht die nöthige Stärke, um ein Imbroglio) kurz abzubrechen, das ihn in einer Neigung ſchlug, die ihm theurer als das Leben war. Er beſaß im Herzen nicht jene Entſchloſſenheit, welche zu einer offenen und kategoriſchen Erklärung führen kann, und er glaubte, es werde für ihn ſtets eine Unmöglichkeit ſein, jenem ſchönen Mädchen, deſſen Dazwiſchenkunft er vielleicht vor einigen Stunden ſein Leben zu danken gehabt hatte, zu ſagen:Ma⸗ demoiſelle, nicht Sie ſind es, die ich liebe.

So blieb er, wiewohl es ihm noch an demſelben Abend nicht an Gelegenheit gefehlt hätte, ſein Herz Bertha zu eröffnen, die ſehr beunruhigt durch eine Wunde, über die er nicht die Miene verzogen hatte, ſie ſelbſt ſo ſehr ſie auch Weib war, verbinden wollte, in derſelben Lage, deren Schwierigkeit jede Minute vermehrte.

Er ſuchte wohl mit Mary zu ſprechen, aber

*) Von einem Theaterſtück gebraucht, das eine ſchwierige Verwicklung hat. A. d. U.