nach dem Geſchmack der Herren zu Nantes, ſo rei⸗ zend ich es auch finde.“
„Darum wird auch meine Schweſter nicht nach Nantes gehen, Madame,“ ſagte Mary ihrerſeits, „ſondern ich, wenn Sie es gütigſt erlauben; ich nehme die Kleider von der Tochter des Meiers und laſſe Eurer Königlichen Hoheit Dero erſten Adju⸗ tanten.“
Bertha wollte darauf beſtehen, aber Petit⸗Pierre neigte ſich zu ihrem Ohr und ſagte:
„Bleiben Sie, meine liebe Bertha, wir reden von dem Herrn Baron Michel und entwerfen ſehr ſchöne Plane zuſammen, gegen die er gewiß nichts einzuwenden haben wird.“
Bertha erröthete, ſenkte den Kopf und überließ den für den Marſchall beſtimmten Brief der Hand ihrer Schweſter.
LIII.
Worin erklärt wird, warum Baron Michel ſich entſchloß⸗ nach Nantes zu gehen.
Wir haben Michels Abreiſe nach Nantes wohl angezeigt aber, wie uns ſcheint, noch nicht lang ge⸗ nug bei den Gründen für dieſe Abreiſe und den ſie begleitenden Umſtänden verweilt.
Zum erſten Mal in ſeinem Leben hatte Michel mit Liſt gehandelt und eine gewiſſe Falſchheit gezeigt.
Unter dem Eindruck der tiefen Erregung, welche Petit⸗Pierre's Worte auf ihn hervorgebracht hatten, ſah er durch die unerwartete, ihm von Mary ge⸗


