Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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lähmen, welchen die von Nantes gekommenen An⸗ ordnungen hervorgebracht haben werden.

Ach! ſagte Gaspard,wolle Gott, daß dieſe unglückliche Contre⸗Ordre ſo ſchnell gegangen, als wir es ſelbſt nunmehr im Sinn haben; wolle Gott, daß ſie zu rechter Zeit auf das Land gelangt iſt, um die erſte Bewegung zu lähmen und alle ihre Kraft der zweiten zu laſſen. Ich fürchte das Gegen⸗ theil und daß viele brave Leute ein Opfer ihres Muthes und ihrer Vereinzelung werden.

Eben deßhalb iſt keine Minute zu verlieren, meine Herren, ſagte Petit⸗Pierre,und man muß ſich inzwiſchen der Beine bedienen, bis man die Arme gebraucht. Sie, Gaspard, nehmen es über ſich, die Diviſions⸗Commandanten von Ober⸗ und Nieder⸗Poitou zu benachrichtigen; der Herr Mar⸗ quis von Souday wird daſſelbe im Lande von Retz und Mauges thun; Sie, mein lieber Jean Renaud, verſtändigen Sie ſich darüber mit Ihren Bretons.

Ah! aber wer wird ſich jetzt dazu hergeben, meine Depeſche dem Marſchall zu überbringen; er iſt in Nantes, und Ihre Geſichter ſind dort ein wenig zu ſehr bekannt, meine Herren, als daß ich einen von Ihnen den möglichen Folgen einer ſol⸗ chen Miſſion ausſetze.

Ich, ſprach Bertha, welche von dem Alkove aus, wo ſie mit ihrer Schweſter ruhte, den Ton der Stimmen gehört hatte und aufgeſtanden war,

gehört dieß nicht zu den Privilegien meiner Func⸗

tionen als Adjutant? Ja, gewiß, aber Ihr Coſtüme, mein liebes Kind, antwortete Petit⸗Pierre,iſt vielleicht nicht