Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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ihr nicht anſtatt des Glücks, das er ihr verſpricht, die Verzweiflung bringe.

Danke, Jean Oullier, ſo darf ich hoffen, daß Ihr meinem armen Schützling nicht mehr die Zähne weist, nicht wahr? Ihr verſprecht es mir?

Ich werde meinen Haß und mein Mißtrauen in der Tiefe meines Herzens bewahren, um ſie nicht ausbrechen zu laſſen, als wenn es den einen oder das andere rechtfertigen ſollte, das iſt Alles, was ich Ihnen zu verſprechen wage; aber bitten Sie mich nicht, ihn zu lieben oder zu achten.

Unzähmbare Race, ſprach Petit⸗Pierre mit halblauter Stimme;es iſt wahr, das iſt es, was dich groß und ſtark macht.

Ja, antwortete Jean Oullier, da Petit⸗Pierres Selbſtgeſpräch deutlich genug geweſen war, um von dem alten Vendéer gehört zu werden,ja, wir Leute hier wir haben nur einen Haß und eine Liebe; aber iſt es an Ihnen, ſich darüber zu be⸗ klagen, M. Petit⸗Pierre?

Und er ſchaute den jungen Mann feſt an, als ob er eine reſpektvolle Herausforderung an ihn er⸗ gehen ließe.

Nein, erwiderte der letztere,ich werde mich um ſo weniger darüber beklagen, als es beinahe Alles iſt, was Heinrich V. von ſeiner vierhundert⸗ jährigen Monarchie bleibt, und dieß reicht nicht ein⸗ mal aus, ſcheint es.

Wer ſagt das? fragte der Vendéer aufſtehend mit beinahe drohendem Ton. 3 Ihr ſollt es ſogleich erfahren; wir haben bis eben von Euern Affairen geſprochen, und ich beklage

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