„Ihr müßt mich hinführen und ihn hintragen,“ ſagte er. „Dorthin?“ fragte Jean Oullier.
„Ja; ſind die Leute, die daſelbſt wohnen, nicht
Royaliſten?“ 4
„Ich weiß es noch nicht,“ antwortete Jean Oullier.
„Geht, Jean Oullier, ich lege unſer Leben in Eure Hände und ich weiß, daß Ihr mein ganzes Vertrauen verdient.“
Jean Oullier lud den immer noch ohnmächtigen Bonneville auf ſeine Schultern und nahm Petit⸗
Pierre an der Hand.
Dann ging er auf das Haus zu, welches kein anderes war als das von Joſeph Picaut und ſeiner Schwägerin.
Jean Oullier überſchritt den Zäun ſo leicht, als wenn er anſtatt des Grafen von Bonneville nur ſeine Waidtaſche getragen hätte; aber einmal in dem Obſtgarten, rückte er mit einer gewiſſen Vor⸗ ſicht vor.
Alles ſchlief noch bei Joſeph Picaut.
Nicht ſo war es bei der Wittwe; man bemerkte einen Lichtſchimmer und ſah einen Schatten hinter den Vorhängen hin⸗ und hergehen.
Zwiſchen den beiden war Jean Oullier ſogleich mit ſeiner Wahl fertig.
„Meiner Treu! Alles wohl erwogen, iſt es mir ebenſo lieb,“ ſprach er bei ſich ſelbſt, entſchloſſen auf Paſcals Haus zuſchreitend.
An der Thüre angekommen, öffnete er es. Paſcals Leiche lag auf dem Bett.


