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„Lebend! lebend!“ rief Bonneville, ebenſo maß⸗ los in ſeiner Freude, wie in ſeinem Schmerz.
„Ja, ganz wohl, dank Ihnen; wären Sie ein anderer, ich würde Ihnen ſchwören, es nie zu ver⸗ geſſen.“
„Aber Sie ſind durchnäßt, mein Gott!“
„Ja; beſonders meine Schuhe ſind naß; Bonne⸗ ville, das läuft, das läuft auf eine ganz unange⸗ nehme Weiſe hinab.“
„Und kein Feuer, kein Mittel, eines zu machen.“
„Gut, ſo werden wir uns im Gehen erwärmen; ich ſpreche in der Mehrzahl, denn Sie müſſen nicht weniger durchnäßt ſein, als ich, der Sie jetzt an Ihrem dritten Bad ſind, wovon eines ſtehend.“
„O, beſchäftigen Sie ſich nicht mit mir; können Sie marſchiren?“
„Ich glaube es; weun ich meine Schuhe ausge⸗ leert habe.“
Bonneville half Petit⸗Pierre, ſich des Woſſers zu entledigen, womit wirklich ſeine Fußbekleidung angefüllt war; er zog ihm ſein Wamms von grobem Tuch ab und wand es aus, ehe er es ihm wieder auf die Schulter legte; dann ſprach er, nachdem dieſe doppelte Operation beendigt war:
„Und jetzt nach Benate und zwar friſch weg.“
„Hm! Bonneville,“ ſprach Petit⸗Pierre,„das haben wir alſo damit gewonnen, daß wir einem Feuer ausweichen wollten, das uns jetzt ſo gut be⸗ kommen würde.“.
„Wir konnten doch nicht hingehen und uns ſelbſt ausliefern,“ ſagte Bonneville mit verzweifelter Miene.


