Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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Er erzriff daſſelbe und erreichte, den Kopf ver⸗

lierend, zitternd vor Aufregung, ohne ſich von der höchſt zunangenehmen Poſition, worin er den, welchen er rettete, hielt, Rechenſchaft zu geben, mit zwei Armlängen das Ufer des Baches, der zum Glück ebenſo wenig breit als tief war. 5

Petit⸗Pierre machte nicht die geringſte Bewegung.

Bonneville nahm ihn in ſeine Arme und legte ihn auf die trockenen Blätter, indem er mit ihm ſprach, ihn anrief und ſchüttelte.

Aber Petit⸗Pierre blieb ſtumm und unbeweglich.

Der Graf von Bonneville raufte ſich die Haare vor Verzweiflung.

O, das iſt meine Schuld, das iſt meine Schuld! murmelte er.Mein Gott! du ſtrafſt mich für meinen Uebermuth; ich habe mir zu viel herausge⸗ nommen, ich habe mich für ihn verbürgt! O! mein Leben, o Gott! für einen Seufzer, für einen Athemzug, für einen Hauch!

Die friſche Nachtluft wirkte mehr zur Wieder⸗ belebung Petit⸗Pierre's als alle Wehklagen Bonne⸗ villes; nach einigen Minuten öffnete er die Augen und noß.

Bonneville, der ſich in einem Paroxysmus von Schmerz befand und von nichts Geringerem redete, als den nicht überleben zu wollen, deſſen Tod er verurſacht zu haben glaubte, ſtieß einen Freuden⸗

ſchrei aus und fiel vor Petit⸗Pierre nieder, der bereits wieder ſo weit zu ſich gekommen war, um die letzten Worte des jungen Mannes zu verſtehen.

Bonneville, ſprach Petit⸗Pierre,Sie haben

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