Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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Dieſer Uebergang war ein vom Winde guer uber den Bach geworfener und noch mit ſeinen Aeſten völlig verſehener Baumſtamm.

Glauben Sie da hinüber gehen zu können? fragte er Petit⸗Pierre.

Wenn Sie hinüber gehen, werde ich es auch thun, antwortete dieſer.

Halten Sie ſich an die Zweige, bringen Sie die Eigenliebe nicht dabei ins Spiel, lüpfen Sie nicht einen Fuß, ehe Sie ganz ſicher ſind, daß der andere feſt ſteht, mahnte Bonneville, indem er auf den Baumſtamm kletterte.

Ich folge Ihnen, nicht wahr?

Warten Sie, ich will Ihnen die Hand geben.

Da bin ich. Mein Gott! welche Dinge muß man doch wiſſen, um im Felde herumzulaufen; ich hätte es nie geglaubt.

Sprechen Sie nicht, um Gotteswillen! Geben Sie acht auf Ihre Füße.... einen Augenblick, gehen Sie nicht vorwärts, da iſt ein Zweig, der Sie geniren könnte; ich will ihn abſchneiden.

In dem Augenblick, da der junge Graf ſich bückte, um was er eben geſagt hatte auszuführen, hörte er einen erſtickten Schrei hinter ſich, dann das Geräuſch eines ins Waſſer fallenden Körpers.

Er drehte ſich um. Petit⸗Pierre war verſchwunden.

Ohne eine Sekunde zu verlieren, ließ Bonneville ſich an derſelben Stelle hinunterfallen, und der Zu⸗ fall diente ihm ſo gut, daß er, auf den Grund des Baches gelangend, der an dieſer Stelle nicht weniger als ſieben bis acht Fuß Tiefe hatte, mit ſeiner Hand auf das Bein ſeines Begleiters traf.