onneville nahm das Brod, zerbrach es nicht
hne Mühe in kleine Stücke, tauchte ſie in eine
Quelle, welche zwei Schritte von da hinfloß, rief Petit⸗Pierre, ſetzte ſich auf die eine Seite derſelben,
während Petit⸗Pierre auf der andern Platz nahm,
zog dann die Brotſtücke nach einander, durchfeuchtet
und erweicht⸗ heraus und bot ſie ſeinem ausgehun⸗
gerten Begleiter.
„Meiner Treu,“ ſagte dieſer, als er am letzten Brocken war,„ſeit zwanzig Jahren habe ich nicht ſo gut ſoupirt.„Bonneville, ich ernenne Sie zu meinem Majordomus.“.
„Und ich,“ antwortete der Graf,„mache mich wieder zu Ihrem Führer. Genug ſolcher Lecker⸗ biſſen; ſetzen wir unſern Weg fort.“
„Ich bin bereit,“ ſprach Petit⸗Pierre, ſich wieder munter auf die Füße ſtellend.
Man machte ſich wieder quer durch den Wald auf den Marſch und eine halbe Stunde ſpäter be⸗ fand man ſich am Ufer eines Baches, den man über⸗ ſchreiten mußte.
Bonneville verſuchte ſein gewöhnliches Verfahren, aber beim erſten Schritt, den er im Bett des Baches machte, ſtieg ihm das Waſſer bis an die Lenden, beim zweiten hatte er es ſchon am Hals, und Petit⸗ Pierre's Beine tauchten in die Wellen.
Bonneville, der ſich von der Strömung fortge⸗ riſſen fühlte, erhaſchte einen Baumzweig und gewann damit wieder das Ufer.
Man mußte einen Uebergang ſuchen.
Dreihundert Schritte weiter glaubte Bonneville ihn gefunden zu haben.


