Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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XXXIX. Wo Petit⸗Pierre das beſte Mahl in ſeinem Leben hält.

Petit⸗Pierre, allein geblieben, lehnte ſich an einen Baum und wartete ſtumm, unbeweglich, die Augen unverwandt, das Ohr vorwärts gehalten, indem er auf dem Weg das kleinſte Geräuſch auf⸗ zufangen ſuchte. 4

Fünf Minuten lang vernahm er nichts, außer einer Art Sumſen, das von derſelben Seite wie der Lichtſchimmer zu kommen ſchien.

Plötzlich ertönte das Gewieher eines Pferdes im Walde und machte Petit⸗Pierre erbeben.

Beinahe in demſelben Augenblick hörte er ein leichtes Geräuſch in den Büſchen und ein Schatten richtete ſich vor ihm auf; es war Bonneville.

Bonneville, welcher den an dem Baumſtamm lehnenden Petit⸗Pierre nicht ſah, rief ihn zweimal.

Petit⸗Pierre ſprang auf ihn zu.

Schnell! ſchnell! ſprach Bonneville, Petit⸗ Pierre mit ſich fortziehend.

Was gibt es?

Kein Augenblick zu verlieren; kommen Sie, kommen Sie!

Dann im Laufen:

Ein Jäger⸗Bivouac. Wären es nur die Män⸗ ner geweſen, hätte ich mich an demſelben Feuer wie ſie wärmen können; aber ein Pferd hat Witte⸗ rung von mir bekommen und gewiehert.

Ich habe es gehört.

Dann verſtehen Sie; kein Wort; die Beine, das iſt Alles.