Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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Bonneville ſetzte Petit⸗Pierre auf den Boden; es gab kein Mittel mehr, ihn weder auf dem Kopf noch auf den Schultern zu tragen.

Dann drang Bonneville kühn in das Niederholz ein, indem er Petit⸗Pierre aufforderte, ihm Schritt für Schritt zu folgen, und trotz des Geſtrüpps, trotz des dichten Baumwuchſes, trotz der ſo tiefen Dunkel⸗ heit der Nacht, rückte er in einer vollkommen ge⸗ raden Linie vor, wie es nur denen möglich iſt, welche eine beharrliche Uebung im Waldleben haben.

Ihr Verfahren gelang ihnen wunderbar, denn nach etwa fünfzig Schritten fanden ſie ſich auf einem jener Pfade, welche Linien genannt und parallel neben einander in den Wäldern gezogen werden, ebenſo ſehr um die Grenze der Schläge zu bezeichnen, als zum Abtreiben zu dienen.

So laſſe ich mir's gefallen, ſprach Petit⸗Pierre, der ſich ziemlich ſchlecht anſchickte, in dem Gebüſch, zuweilen ſo hoch wie er ſelbſt, vorwärts zu kom⸗ men,hier werden wir wenigſtens unſern Beinen freien Lauf laſſen können.

Ja, und ohne Spuren zurückzulaſſen, ſagte Bonneville, auf den Boden tretend, der an dieſer Stelle trocken und ſteinig war.

Bleibt nur noch zu wiſſen, nach welcher Seite wir uns wenden.

Da wir nun, wie ich glaube, denen, welche verſucht ſein möchten, uns zu folgen, den rechten Faden ſchwer zu finden gemacht haben, ſo gehen wir, wohin Sie wollen.

Sie wiſſen, daß ich auf morgen Abend unſern