Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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wiewohl beinahe allein, den Blauen ſchrecklich zu ſchaffen machte.

Nun, um ſo beſſer! rief Petit⸗Pierre munter; nes wird eine Freude ſein, mit Leuten zu kämpfen, bei denen es auch der Mühe werth iſt.

Trotz der Zuverſicht, welche er zu erkennen gab, blieb Petit⸗Pierre nach dieſen Worten nachdenklich, während Bonneville muthig gegen die Rollkieſel und die abgeſtorbenen Aeſte, welche ſeinen Marſch be⸗ trächtlich hemmten, fortkämpfte, denn er folgte dem Bette des Baches beinahe eine Viertelmeile hin.

In dieſer Entfernung von ihrem Ausgangspunkt ergoß ſich derſelbe in einen viel beträchtlicheren, welches kein anderer war, als der ſich um den Geisſteig herumzog.

In dieſem ging Bonneville bald das Waſſer bis an die Lenden, und er mußte Petit⸗Pierre einladen, um einen Stock hinaufzuſteigen, das heißt, ſich ihm auf den Kopf ſtatt auf die Schultern zu ſetzen, wenn er das Unangenehme eines Waſſerbades ver⸗ meiden wolle; dann wurde das Waſſer ſo tief, daß Bonneville zu ſeinem großen Bedauern wieder an das Land ſteigen und ſich entſchließen mußte, längs der Ufer des kleinen Waldſtromes weiter zu mar⸗ ſchiren.

Aber die beiden Flüchtlinge waren aus der Charybdis in die Scylla gefallen*), denn die Ufer des Waldſtromes, ein wahres Lager für Wildſchweine, von Dornen ſtarrend, mit verwachſenen Brombeer⸗ gebüſchen bedeckt, wurden ſogleich beinahe unwegſam.

*) Aus dem Regen in die Traufe gekommen. A. d. U.;

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