Teil eines Werkes 
2. Bd. (1858)
Entstehung
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ander gegenüber ſtellt, wie es vor Jahren geſche⸗ hen; nur kenne ich Sie jetzt; und wenn es ein Handgemenge gibt, wie vor ſechsunddreißig Jahren das bei Laval, ha! ſo werde ich Sie ſuchen, ich ſchwöre es Ihnen.

Und ich auch! rief der Marquis.Hal ich verſpreche Ihnen, daß ich Sie mit aller Kraft mei⸗ ner Lungen rufen werde; ich werde ebenſo erfreut als ſtolz ſein, allen dieſen Gelbſchnäbeln zu zeigen, was die Männer des großen Krieges waren.

Horch, da ruft die Trompete; Adieu alſo, Marquis, und Dank für Ihre Gaſtfreundſchaft.

Auf Wiederſehen, General, und Dank für eine Freundſchaft, die ich, wie mir noch zu beweiſen ſteht, theile.

Die beiden Alten drückten ſich die Hand; der General ging ab.

Der Marquis kleidete ſich an und ſah durch das Fenſter die kleine Colonne vorbeimarſchiren, welche die Allee hinauf nach dem Walde zog; hundert Schritte vom Schloß commandirte der General rechts um! dann ſein Pferd anhaltend, warf er noch einen letzten Blick nach den kleinen ſpitzigen Thürmchen der Wohnung ſeines neuen Freundes; er bemerkte dieſen, warf ihm mit der Hand ein letztes Lebewohl zu und ſchloß ſich dann umwendend ſeinen Solda⸗ ten an.

Im Augenblick, wo der Marquis von Souday, nachdem er ſo lang als möglich das kleine Detache⸗ ment und deſſen Commandirenden mit den Augen verfolgt hatte, ſich vom Fenſter zurückzog, hörte er leicht an einer Thüre, welche in ſeinen Alkov ging