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„Nun, mein lieber Marquis, Sie haben mir die Ehre angethan, gerade das Zimmer, welches geſtern der Begleiter des Herrn von Bonneville inne hatte, mir anzuweiſen.“
„Ja, ich habe Ihnen dieſe Ehre angethan. Hernach?“
„Eine Ehre, wofür ich vollkommen dankbar bin; und hier iſt ein hübſcher, kleiner Schildkrotkamm, den ich am Fuß des Bettes gefunden habe. Geſtehen Sie, lieber Marquis, daß dieſer Kamm zu kokett iſt, um einem kleinen Bauern anzugehören; außer⸗ dem enthielt er und enthält noch aſchblondes Haar, das nicht im Geringſten das Goldblond Ihrer zwei⸗ ten Tochter iſt, der ‚einzigen Blondine, die es in Ihrem Hauſe gibt.“
„General!“ rief der Marquis von ſeinem Stuhl aufſpringend und ſeine Gabel in das Zimmer wer⸗ fend,„General, laſſen Sie mich verhaften, wenn es Ihnen gut dünkt, aber ich ſage Ihnen einmal für hundert Mal, einmal für tauſend Mal, ich gehe nicht nach England. Nein, nein, ich gehe nicht.“
„Ol o! Marquis, welche Fliege ſticht Sie?“
„Nein; Sie haben meinen Nacheifer angeſpornt, meine Eigenliebe geſtachelt; zum Teufel! wenn Sie nach dem Feldzug nach Souday kommen, wie Sie mir verſprachen, ſo habe ich Ihnen nichts zu er⸗ zählen, das Ihren Geſchichten zum Seitenſtück die⸗ nen könnte.“
„Hören Sie, mein alter guter Feind,“ ſprach der General,„ich habe Ihnen mein Wort gegeben, Sie nicht feſtzunehmen, dießmal wenigſtens; dieſes Wort werde ich, was Sie auch thun oder vielmehr


