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„Jean Oullier! Jean Oullier!“
„Was?“
„Nun, wenn es den Burſchen einfiele, die Roth⸗ hoſen nicht offen erwarten zu wollen?“
„Du wirſt es ihnen im Namen Gottes gebieten.“
„Wäreſt Du da, es ihnen zu gebieten, ſie wür⸗ den gehorchen; aber mir.... zudem daß Joſeph Picaut da iſt, und Du weißt wohl, daß Joſeph Picaut nur nach ſeiner Manier thut.“
„Aber wenn ich nicht nach Souday gehe, wer wird ſtatt meiner gehen?“
„Ich, wenn Ihr wollt, Herr Jean Oullier,“ ſprach eine Stimme, welche aus der Erde zu kom⸗ men ſchien.
„Wer ſpricht da?“ fragte der Wildhüter.
„Ein Gefangener, den ich eben gemacht habe,“ antwortete der Chouan.
„Wie heißt er?“
„O, ich habe nicht nach ſeinem Namen gefragt.“
„Euer Name?“ fragte Jean Oullier rauh.
„Ich bin der Baron de La Logerie,“ erwiderte der junge Mann, indem es ihm gelang, ſich auf⸗ recht zu ſetzen, denn die Eiſenhand des Vendéers hatte ihn losgelaſſen und ihm ſomit die Freiheit gegeben, und er benützte ſie, Athem zu holen.
„Ah! der junge Michel; wiederum hier,“ mur⸗ melte Jean Oüllier halb laut und in wildem Tone.
„Ja; als Herr Guérin mich feſtnahm, war ich gerade auf dem Wege nach Souday, um meinen Freund Bonneville und Petit Pierre zu benachrich⸗ tigen, daß ihr Zufluchtsort bekannt ſei.“
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