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wie Michel ungeachtet ſeiner Jugend einzuſehen ver⸗ ſtändig genug war, machtlos bleiben mußte.
Er mußte dieß Alles oder ſich darein ergeben, Mary zu vergeſſen.
Sagen wir es, Michel überlegte einen Augen⸗ blick, aber zauderte nicht.
Starrſinn iſt die erſte Folge der Schwäche; ſie treibt bisweilen zu wildem Trotz.
Allzuviele Gründe ſtachelten überdieß das Ver⸗ langen des Barons, als daß er widerſtehen konnte; die Ehre machte es ihm zur Pflicht, den Grafen von Bonneville vor den Gefahren zu warnen, die ihm drohen konnten, ihn und die Perſon, welche er begleitete.
Und in dieſem Punkt, wenn er ſich etwas vor⸗ warf, war es, zu lang gezögert zu haben.
So war nach einigen Sekunden Ueberlegung ſein Entſchluß gefaßt. 1
Ungeachtet der Vorſichtsmaßregeln ſeiner Mutter hatte der junge Baron Michel Romane genug ge⸗ leſen, um zu wiſſen, wie für den Fall der Noth ein Paar Leintücher zu einer ſehr befriedigenden Leiter werden können; und daran hatte er natürlich zuerſt gedacht; aber fürs Erſte waren die Fenſter ſeines Zimmers gerade über denen der Küchenſtube, von wo man ihn unfehlbar zwiſchen Himmel und Erde ſchwebend ſehen mußte, wenn er ſeine Nieder⸗ fahrt vollführte, obgleich die Nacht, wie wir bereits geſagt haben, niederzufallen begann. Außerdem fürchtete der junge Baron, es wie die Nacht zu machen, und von ſeinem Zimmer bis zum Boden war es ſo weit, daß trotz ſeines Entſchluſſes, das


