Teil eines Werkes 
2. Bd. (1858)
Entstehung
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In demſelben Augenblick ging die Thüre auf und Joſeph Picaut erſchien auf der Schwelle.

XXIV. Wie Marianne Picaut ihren Gatten beweinte.

Die Gegenwart ihres Schwagers, den Marianne in dieſem Augenblick ſo wenig erwartete, eine un⸗ beſtimmte Ahnung von Unglück, die ſie bei ſeinem

Schrecken auf ihren Stuhl zurückſank.

Inzwiſchen trat Joſeph langſam und ohne ein

ort zu ſprechen, auf ſeines Bruders Frau zu, welche ihn mit Augen anſah, als ob ſie eine Er⸗ ſcheinung gehabt hätte.

ei dem Kamin angekommen, nahm Joſeph, immer noch ſtumm, einen Stuhl, ſetzte ſich und be⸗ gann die Aſche des Herdes mit dem Stock, den er in der Hand hielt, wieder aufzuſchüren.

ls er in den Kreis des vom Herde ausgehen⸗ den Lichtes eingetreten war, konnte Marianne ſehen, daß auch ihr Schwager ſehr blaß war.

Im Namen Gottes! Joſeph, was fehlt Euch denn? fragte ſie.

Wer ſind die Patauds, Marianne, die heute Abend zu Euch gekommen ſind? fragte der Chouan, ihre Frage durch eine andere Frage erwidernd.

Es iſt Niemand dageweſen, antwortete ſie,

den Kopf ſchüttelnd, um ihrer Erklärung mehr Nach⸗ druck zu geben.