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war, obwohl beinahe um acht Uhr, noch nicht zu⸗ rückgekehrt. Aber ihre Unruhe wurde zur Bangig⸗ keit, als ſie dreihundert Schritte von ihrem Hauſe die verſchiedenen Flintenſchüſſe an den Ufern der Boulogne ertönen hörte.
Frau Paſcal wartete, ein Raub lebhafter Angſt, auf ihn und verließ von Zeit zu Zeit ihr im Win⸗ kel des Kamins aufgeſtelltes Spinnrad, um an der Thüre zu horchen.
Als das Geknall erloſch, hörte ſie nichts mehr als das Rauſchen des Windes, welcher die Gipfel der Bäume bewegte, oder den Laut eines Hundes, welcher in der Ferne ein klagendes Geheul ausſtieß.
Der kleine Pierre, das Kind, zu dem Paſcal eine ſo große Liebe hatte, kam ſeinerſeits bei dem Knall der Flintenſchüſſe, um ſich zu erkundigen, ob ſein Onkel noch nicht heimgekehrt ſei; aber kaum hatte er ſeinen kleinen roſigen Blondkopf an der Thüre gezeigt, als er auf die Stimme ſeiner Mut⸗ ter, welche ſich zärtlich des Sohnes erinnerte, wie⸗ der verſchwand.
Seit einigen Tagen war Joſeph übermüthiger, drohender geworden, und hatte noch am Morgen, ehe er auf den Markt von Montaigu abging, mit ſeinem Bruder eine Scene gehabt, welche ohne die Geduld des alten Soldaten gewiß zu einem Zank geworden wäre. Frau Paſcal wagte alſo nicht, ihre Beſorgniſſe ihrer Schwägerin mitzutheilen.
Auf einmal hörte ſie den Laut geheimnißvoll flüſternder Stimmen in dem Obſtgarten, welcher vor der Hütte lag; ſie ſprang ſo eilig auf, daß ſie ihr Spinnrad umwarf.


