Teil eines Werkes 
2. Bd. (1858)
Entstehung
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und bot ihm in Betracht ſeiner Jugend und der vertrauensvollen Einfalt, womit er gegen ihn ge⸗ handelt hatte, an, in ſein Regiment einzutreten.

Im Fall der Weigerung war er genöthigt, ihn der richterlichen Behörde zu überliefern.

Gegenüber einer ſolchen Alternative konnte Paſcal Picaut, dem es, nachdem er das Schickſal ſeines Vaters und Bruder erfahren hatte, nicht mehr um Rückkehr in ſeine Heimath zu thun war, nicht zau⸗ dern, und zauderte auch nicht.

Er legte alſo die Uniform an.

Vierzehn Jahre ſpäter fanden ſich die beiden Söhne von Sans⸗Quartier wieder, als ſie von dem kleinen Erbe, das ihr Vater ihnen hinterlaſſen, Be⸗ ſitz nehmen wollten.

Die Rückkehr der Bourbonen hatte Joſeph die Thore des Bagno's geöffnet und Paſcal, der aus einem Räuber der Vendée ein Räuber an der Loire geworden war, den Abſchied verſchafft.

Joſeph, aus dem Bagno kommend, kehrte in ſeine Hütte zurück, exaltirter, als ſein Vater je ge⸗ weſen, brennend vor Begier, ſowohl den Tod ſeines Vaters, als die Qualen, die er ſelbſt erduldet hatte, zugleich im Blut der Patrioten zu rächen.

Paſcal hingegen kehrte dahin zuruͤck, mit Ge⸗ danken, ganz verſchieden von ſeinen urſprünglichen Ideen, und verändert durch die neue Welt, die er geſehen hatte, und hauptſächlich durch ſeine Berüh⸗ rung mit Leuten, für welche der Haß gegen die Bourbonen eine Pflicht, der Sturz Napoleons eine Betrübniß, der Einmarſch der Alliirten eine Schande war, ein Gefühl, welches durch den Anblick des

Dumas, Woͤlfinnen von Machecoul. II. 5