ſchloß ſich Bonaparte, der ohne Zweifel die Thaten von Picaut Sans⸗Quartier hatte rühmen hören, ſeine freie Zeit ihm zu widmen und gegen ihn nicht ein Armee⸗Corps, ſondern zwei von der Straße Je⸗ ruſalem ausgehobene Chouans und zwei Gendar⸗ merie⸗Brigaden abzufertigen.
Picaut nahm ohne Mißtrauen die zwei falſchen Brüder in ſeine Bande auf.
Einige Tage nachher gerieth er in eine Falle.
Man ergriff ihn und den beſten Theil ſeiner Bande. 5
Picaut bezahlte den blutigen Ruf, den er ſich erworben, mit ſeinem Kopfe; da er mehr ſich auf Landſtraßen herumtrieb und Poſtwägen anhielt als Soldat war, ſo wurde er nicht zum Erſchießen, ſondern zur Gulllotine verurtheilt.
Er beſtieg übrigens muthig das Schaffot, Andere
eben ſo wenig um Pardon bittend, als er es ſelbſt gegeben hatte.
Joſeph, ſein älterer Sohn, wurde mit den Andern in das Bagno geſchickt; was Paſcal betraf, der dem Hinterhalt entgangen war und ſich wieder nach den Wäldern gerettet hatte, ſo trieb er mit dem Reſt der Bande das Gewerbe des Chouan wie zuvor.
Aber dieſes wilde Leben wurde ihm bald ver⸗ haßt; er näherte ſich den Städten und betratzeines ſchönen Tages Beaupréau, übergab dem erſten Sol⸗ daten, dem er begegnete, ſeinen Säbel und ſeine Flinte und ließ ſich zu dem Commandanten der Stadt führen, dem er ſeine Geſchichte erzählte.
Dieſer Commandant, der Chef einer Dragoner⸗ brigade war, intereſſirte ſich für den armen Teufel


