Teil eines Werkes 
2. Bd. (1858)
Entstehung
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um nach dem Hohlweg, der nach Vieillevique führte. Der General hatte ſein Pferd angehalten, um ſeine Soldaten vorbeimarſchiren zu laſſen und ſich mit eigenen Augen zu überzeugen, daß alle von ihm anbefohlenen Dispoſitionen gut befolgt worden wa⸗ ren. Er bemerkte, daß Jean Oullier mit ſeinem Nachbar ſprach und ſah die Geberde des Soldaten.

Warum läſſeſt Du den Gefangenen ſich mit den Vorbeigehenden in Communikation ſetzen? fragte er den Jäger.

Der Jäger erzählte dem General, was geſchehen war.

Halt! rief der General,ergreift dieſes Weib und ſucht ſie aus.

Man gehorchte auf der Stelle, fand aber bei der Bettlerin nichts als einige Geldſtücke, welche der General mit der größten Sorgfalt unterſuchte.

Aber er mochte ſie umdrehen wie er wollte, er konnte nichts Verdächtiges daran entdecken.

Nichts deſto weniger ſteckte er das Geld in ſeine Taſche und gab der Alten dafür ein Fünffrankenſtück.

Jean Oullier ſah dem General mit ſchlauem Lächeln zu.

Nun, ſeht Ihr, ſagte er halb laut, aber doch d, daß die Bettlerin keines ſeiner Worte verlor, das geringe Almoſen des Gefangenen(er legte einen Nachdruck auf dieſes Wort) wird Euch Glück gebracht haben, Mutter, und iſt ein Grund mehr, daß Ihr mich in Euren Gebeten nicht vergeſſet. Ein Dutzend Ave⸗Maria's, für einen armen Teufel dargebracht, können zu ſeinem Heil ausnehmend dienlich ſein.

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