Teil eines Werkes 
2. Bd. (1858)
Entstehung
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geſehen? fragte Jean Oullier den Jäger zu ſeiner Rechten.

Warum ſagt Ihr das?

Weil er ihr ſeine Börſe nicht geöffnet hat; er nehme ſich in Acht; wer die offene Hand zurückſtößt, muß die geſchloſſene fürchten. Es wird Euch Un⸗ glück widerfahren.

Wenn Du dieſe Weiſſagung für Dich nehmen willſt, mein guter Mann, ſo glaube ich, kannſt Du das ſagen, ohne Beſorgniß, Dich zu täuſchen, inſo⸗ fern von uns allen, ſcheint mir, Du derjenige biſt, welcher die größte Gefahr läuft.

Ja, deßwegen möchte ich. dieſelbe auch be⸗ ſchwören.

Wie ſo?

Sucht in meiner Taſche und nehmt ein Geld⸗ ſtück heraus.

Wozu das?

Um es dieſer Frau zu geben, und ſie wird zwiſchen mir, der ihr das Almoſen gegeben hat, und Euch, der mir hiezu behülflich geweſen iſt, ihre Ge⸗ bete theilen.

Der Jäger zuckte die Achſeln; aber Aberglauben iſt beſonders anſteckend, und der, welcher ſich an die Vorſtellung von Mildthätigkeit knüpft, noch mehr als ein anderer.

Der Soldat glaubte alſo, ſo ſehr er über der⸗ gleichen Kindereien erhaben zu ſein behauptete, doch Jean Oullier den Dienſt nicht verweigern zu dür⸗

fen, welcher von ihm begehrt wurde und auf ſie

beide den Segen des Himmels herabrufen mußte. Die Truppe machte in dieſem Augenblick Rechts⸗

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