„Man hat mir ihn nicht geſchenkt, man traut mir nicht.“—
„Ahl Ihr ſeid ein Patriot?“
„Ich bin Maire in meiner Gemeinde, ich halte zur Regierung. Ich ſah, wie eine Frau dergleichen an die Leute von Machecoul vertheilte, und dieß, ohne daß man ſie begehrte, ohne daß man ihr etwas dafür anbot. Da habe ich ſie denn gebeten, mir einen zu verkaufen; ſie wagte nicht, es mir abzuſchlagen. Ich nahm zwei davon; einen habe ich vor ihr gegeſſen, und den andern hier in meine Taſche geſteckt.“
„Und wollt Ihr mir denſelben abtreten, mein braver Mann? Ich ſammle mir Rebus, und dieſer hier intereſſirt mich.“
„Ich kann Ihnen denſelben ſchenken oder ver⸗ kaufen, wie Sie wollen.“
„Ah! ah!“ ſagte der General, den Sprechenden mit mehr Aufmerkſamkeit betrachtend, als bisher geſchehen war,„ich glaube zu verſtehen. Du kannſt alſo dieſe Hieroglyphen erklären?“
„Vielleicht, und ganz gewiß Ihnen andere Nach⸗ weiſungen liefern, die nicht zu verachten ſind.“
„Aber Du willſt, daß man Dich bezahle?“
„Ohne Zweifel,“ antwortete der Bauer frech.
„So dienſt Du alſo der Regierung, welche Dich zum Maire ernannt hat?“
„Parbleu! die Regierung hat auf meine Meierei kein Ziegeldach geſetzt, hat deren Lehmmauern nicht in Steinmauern verwandelt. Sie iſt mit Stroh gedeckt, von Holz und Erde gebaut. Das entzün⸗ det ſich plötzlich, brennt ſchnell und nichts als Aſche


