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bleibt zurück. Wer viel riſkirt, muß auch viel ge⸗ winnen; denn das Alles, Sie verſtehen wohl, kann in einer Nacht verbrannt ſein.“
„Du haſt Recht. Wohlan, mein Herr Beamter, das gehört in Ihren Bereich. Ich bin, Gott ſei Dank, nur Soldat, und die Waare muß bezahlt ſein, wenn man mir dieſelbe liefert. Zahlen Sie alſo und liefern Sie mir dieſelbe.“
„Machen Sie ſchnell,“ ſagte der Pächter,„denn man beobachtet uns von allen Seiten.“
Wirklich waren die Bauern allmälig näher zu der von den beiden Herrn und ihrem Landsmann gebildeten Gruppe herangetreten, ohne einen andern ſcheinbaren Beweggrund, als die Neugierde, welche immer Fremde erregen. Sie hatten damit geendet, einen ziemlich dichten Kreis um die drei Perſonen zu ſchließen.
Der General bemerkte es.
„Mein Lieber,“ ſprach er ganz laut zu dem Unterpräfecten gewendet,„ich muthe Ihnen nicht zu, auf das Wort dieſes Mannes zu vertrauen: er verkauft Ihnen zweihundert Säcke Hafer, zu neun⸗ zehn Francs den Sack, es fragt ſich nur noch, ob er ſie Ihnen liefern wird. Geben Sie ihm Drauf⸗ geld und er ſoll Ihnen ſein Verſprechen unter⸗ zeichnen.“
„Aber ich habe weder Papier noch Bleiſtift,“ antwortete der Unterpräfect, welcher die Abſicht des Generals begriff.
„Gehen Sie in den Gaſthof, Morbleu! Wir wollen ſehen,“ fuhr der General fort,„ob es noch


