Teil eines Werkes 
2. Bd. (1858)
Entstehung
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A

einen Bauern von fünfunddreißig bis vierzig Jah⸗ ren wendend, welcher ſich in ihrer Nähe befand, während er einen Brotkuchen in ſeiner Hand neugie⸗ rig unterſuchte;he, Burſche, zeigt mir einmal an, wo man dieſe ſchönen Kuchen verkauft, die Ihr da habt, und deren bloßes Ausſehen mich lüſtern macht.

Man verkauft ſie nicht, mein Herr, man ſchenkt ſie.

So, ſo! das beſtimmt mich eben, ich will einen davon.

Es iſt ſehr ſonderbar, bemerkte der Bauer; es iſt ebenſo ſonderbar, daß man gute Kuchen von ſchönen Korn herſchenkt, die man ſo gut verkaufen önnte.

Ja, das iſt ziemlich ſonderbar, aber nicht we⸗ niger, daß das erſte Individuum, auf welches wir ſtoßen, nicht allein auf unſere Fragen antwortet, ſondern denen, welche wir an ihn richten könnten, noch zuvorkommt. Zeigt mir doch Euren Kuchen, mein braver Mann!

Der General unterſuchte nun ſeinerſeits den Gegenſtand, welchen ihm der Bauer überreichte.

Es war ein einfacher Kuchen von Mehl und Milch; nur hatte man vor dem Backen mit einem Meſſer ein Kreuz und vier parallele Striche auf die Kruſte gemacht. 3

Teufel! aber man hat nur um ſo mehr Ge⸗ fallen daran, ein ſolches Geſchenk zu erhalten, wel⸗ ches das Nützliche mit dem Angenehmen vereinigt; das muß ein Rebus ſein, dieſe hübſche kleine Zeich⸗ nung. Sagt mir doch, mein braver Mann, wer hat Euch dieſen Kuchen geſchenkt?