Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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deſſen beifügen könnte, der im Walde von la Cha⸗ bottiere den Blutpreis hat in Empfang nehmen ſehen; und dieſes Zeugniß, Du weißt wohl, wer es ablegen kann, Du ſelbſt, Oullier. Am Tage, da wir gemeinſchaftliche Sache mit einander machen, wird die Baronin geſchmeidig werden, wie eine Hand voll Flachs; die Furcht vor öffentlicher Be⸗ ſchimpfung, das Geſchwätz der Gegend wird ſie vollkommen willfährig machen. Sie wird, Alles wohl überlegt, ſinden, daß Mademoiſelle de Souday, ſo arm ſie ſein mag, wohl den Sohn eines Baron Michel werth iſt, deſſen Großvater ein Bauer gleich uns war, und deſſen Vater.... doch genug, Euer Fräulein wird reich, Euer junger Herr wird glück⸗ lich, mich wird es freuen. Was läßt ſich gegen dieſes Alles einwenden? Ohne zu rechnen, daß wir Freunde ſein werden, Oullier, mein Junge, und ohne mich zu rühmen, wäͤhrend ich um Eure Freundſchaft mich bewerbe, hat auch die meinige ihren Preis.

Eure Freundſchaft.... erwiderte Jean Oul⸗ lier, den es Mühe koſtete, den Unwillen zu unter⸗ drücken, welchen der von Courtin eben gemachte Vorſchlag in ihm erregte.

Ja, meine Freundſchaft, ſagte dieſer,Du haſt gut den Kopf ſchütteln, es iſt doch ſo. Ich habe Dir geſagt, daß ich mehr als ein Anderer über das Leben des verſtorbenen Herrn Michel weiß; ich hätte noch hinzuſetzen können, daß ich mehr als ein Anderer über ſeinen Tod weiß; ich war einer der Treiber bei dem Jagen, wo er getödtet wurde und mein Platz in der Reihe brachté mich gerade ſeinem Stand gegenüber... Ich war ſehl jung