Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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mein guter Oullier. Pardieu! es hat Euch nicht entgehen können, daß unſer Herr in eine Eurer Fräulein verliebt und noch dazu mächtig verliebt iſt; in welche, das weiß ich nicht; aber der Herr Marquis darf nur ein Wort ſagen, mir nur ein paar Zeilen in Betreff der Meierei geben, ſind ſie einmal verheirathet, ſo wird das Mädchen, es ſind ſchlaue Hexen, ihren Mann nach Gefallen leiten und von ihm Alles, was ſie will, erhalten; dieſer wird nicht daran denken, ihr einige elende Hufen Landes abzuſchlagen, beſonders wenn es ſich davon handelt, ſie einem Mann zu ſchenken, gegen den er ſeinerſeits ſich zum größten Dank verpflichtet fühlen wird; dann ſchließe ich meinen und Euren Handel ab; wir haben nur ein Hinderniß, ſeht Ihr, das iſt die Mutter; wohlan, ich nehme es auf mich, die⸗ ſes Hinderniß zu heben, ſetzte Courtin hinzu, ſich über Jean Oullier hinbeugend.

Dieſer gab keine Antwort; aber er betrachtete ſeinen Gegenredner feſten Blicks.

Ja, fuhr der Maire von La Logerie fort, wenn wir alle es wollen, wird die Frau Baronin uns nichts abſchlagen können. Siehſt Du, Oullier, ſetzte Courtin hinzu, indem er dieſem freundſchaftlich auf die Beine klopfte,ich weiß genug auf Rech⸗ nung des verſtorbenen Herrn Michel.

Aber, was braucht Ihr dann uns dazu? was hindert Euch, von ihr, und ſogleich das zu begeh⸗ ren, wornach Euer Streben geht?

Was mich hindert, iſt, daß ich der Ausſage eines Knaben, der, während er ſeine Schafe hütete, den Handel hat abſchließen hören, das eugniß