Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Hegte Courtin Verdacht, ſo mußte dieſes Zurück⸗ hufen denſelben nur beſtärken.

Oullier beſtrebte ſich alſo, ſeine Aufregung zu bemeiſtern und ſetzte ſich wieder, Courtin den Rücken drehend, mit der gleichgültigſten Miene von der Welt nieder.

Seine Haltung war ſo ungezwungen, daß Cour⸗ tin trotz ſeiner Feinheit ſich dadurch fangen ließ. Er entfernte ſich alſo nicht mit der Eilfertigkeit, welche natürlicher Weiſe ſeiner Antwort hätte fol⸗ gen ſollen: er ſuchte lange in ſeiner ledernen Börſe nach der kleinen Münze herum, womit er ſeinen Kaffé bezahlen mußte.

Alain Courtejoie verſtand dieſe Zögerung und benutzte den Augenblick, um das Wort zu nehmen.

Jean, ſprach er, mit einer vollkommenen Gut⸗ müthigkeit ſich an Qullier wendend,Jean, es iſt lange her, daß wir Freunde ſind und denſelben Weg mit einander gehen, hoffe ich, und die zwei hölzer⸗ nen Beine da mögen zum Beweiſe dienen; nun, ich ſcheue mich nicht, Dir vor Herr Courtin zu ſagen, daß Du Unrecht haſt. Merke Dir, ſo lange eine Hand geſchloſſen iſt, kann nur ein Narr ſagen: ich weiß, was ſie enthält. Gewiß, Herr Courtin, fuhr Alain Courtejoie, auf den Titel, welchen er dem Maire von La Logerie gab, ein Gewicht legend, fort,gewiß, Herr Courtin iſt keiner der Unſrigen geweſen, aber er iſt ebenſo wenig gegen uns gewe⸗ ſen: er iſt für ſich geblieben, das iſt alles, was man ihm vorwerfen kann. Aber heutzutage, wo die Händel todt ſind, heutzutage, wo es weder Blaue noch Chouans mehr gibt, heutzutage, da wir, Gott