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der Aufopférung einer barmherzigen Schweſter; ihr gutes Werk knüpfte ſie, wie dieß beinahe immer geht, an den, welcher deſſen Gegenſtand geweſen, und als Alain wiederhergeſtellt war, bot die Frau dem armen Invaliden zu ſeinem großen Erſtaunen Herz und Hand an.
Es braucht nicht geſagt zu werden, daß dieß Alain annahm.
So wurde Alain zur Verwunderung der ganzen Gegend einer der kleinen Grundeigenthümer des Bezirks.
Aber ach! Alains Glück war nicht von langer Dauer; ſeine Frau ſtarb nach einem Jahr; in einem Teſtament, das ſie zu machen die Vorſicht gehabt hatte, hinterließ ſie ihm ihr ganzes Vermögen, aber die geſetzlichen Erben von Frau Alain griffen das Teſtament wegen eines Formfehlers an, und da ihnen der Gerichtshof von Nantes in der Sache Recht gab, ſo fand ſich der arme Ausreißer wieder als einen eben ſolchen Schmalhans wie zuvor.
Wir irren uns: Schmalhans hatte wenigſtens zwei Beine.
Mit Rückſicht auf die kurze Zeit, die Alains Wohl⸗ ſtand dauerte, geſchah es, daß die Einwohner von Montaigu, die, wie man ſich wohl denken kann, ihn mit Neid nicht verſchont hatten und ſich nun über das Unglück freuten, das ſo plötzlich auf ſein un⸗ glaubliches Glück gefolgt war, ſeinem Namen Alain noch witziger Weiſe den Spottnamen Courtejoie*) beifügten.
*) Kurze Freude.
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