Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Nun huldigten die Erben, welche die Nichtigkeits⸗ W erklärung des Teſtaments betrieben hatten, liberalen wo Anſichten; Alain konnte alſo nichts Geringeres thun, als auf die ganze Partei den Zorn üͤbertragen, ſch

welchen der Verluſt ſeines Prozeſſes in ihm erregte.

Das that er auch wirklich und gewiſſenhaft. die

Verbittert durch ſeine Gebrechlichkeit, noch mehr Be

gereizt durch das, was ihm als eine ſchreckliche Uun- ger gerechtigkeit erſchien, warf Alain Courtejoie auf alle

die, welchen er ſein Unglück ſchuld gab, Gegner, we

Richter und Patrioten einen wilden Haß, welcher mae

von den Ereigniſſen genährt wurde und nur auf wr

einen günſtigen Augenblick wartete, um ſich in in

Thaten umzuwandeln, die ſein düſterer und rach⸗ gle

ſüchtiger Charakter furchtbar zu machen drohte. be

Bei ſeiner doppelten Gebrechlichkeit war es für V

Alain unmöglich, daran zu denken, ſeine alten Feld⸗ die arbeiten wieder aufzunehmen und Pächter zu werden, zig wie es ſein Vater und Großvater geweſen waren. I die

Mit den Trümmern ſeines vergänglichen Wohle

ſtandes nahm alſo Alain ſeine Wohnung mitten die unter denen, welche er haßte, in Montaigu ſelbſt, ſo

und in der Schenke, wo wir ihn achtzehn Jahre nach 4 li den eben erzählten Ereigniſſen wieder finden.

Die royaliſtiſche Partei hatte im Jahre 1832 be keinen ergebeneren, enthuſiaſtiſcheren Anhänger und Se Diener, als Alain Courtejoie. un

Dieſer Partei dienen, war das am Ende nicht ſar eine perſönliche Rache, die er vollzog?

Ungeachtet ſeiner beiden hölzernen Beine war ga

alſo Alain Courtejoie das thätigſte und verſtändigſte B