Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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wahrſcheinlich, daß ſie die Abſicht hatten, damit Handel zu treiben.

Der Platz und die große und einzige Straße von Montaigu, welche zum Marktlokal diente, hatten ein ernſtes, beinahe drohendes, aber zugleich un⸗ fehlbar feierliches Anſehen, wie es ſonſt bei der⸗ gleichen Verſammlungen nicht vorkommt.

Einige Gaukler, einige Krämer mit ungeſunden Specereiwaaren, einige Zahnbrecher hatten gut ihre türliſchen Trommeln ſchlagen, ihre meſſingnen In⸗ ſtrumente zu blaſen, ihre Cymbeln ertönen zu laſſen, ihre witzigſten Späſſe preiszugeben; es gelang ihnen nicht, die ernſten Geſtalten aufzuheitern, welche an ihnen vorübergingen, ohne daß ſie es der Mühe werth hielten, ſtillzuſtehen und auf deren Muſik oder Geſchwätz zu hören.

Wie die Bewohner der Bretagne, ihre Nachbarn im Norden, ſprechen die Vendéer in der Regel we⸗ nig; aber heute ſprachen ſie noch weniger.

Die meiſten von ihnen ſtanden da, mit dem Rücken an die Häuſer, die Gartenmauern oder die hölzernen Schranken, welche den Platz umſchloſſen, gelehnt und blieben ſo unbeweglich, die Beine über einander geſchlagen, den Kopf unter ihren großen Hüten gebückt und die Hände auf ihre Stöcke ge⸗ ſtützt, gerade wie eben ſo viel Statuen.

Andere waren zu kleinen Gruppen vereinigt, und dieſe kleinen Gruppen, welche zu warten ſchie⸗ nen, waren ſeltſamer Weiſe nicht weniger ſchweig⸗ ſam als die vereinzelten Individuen.

In den Schenken war der Zulauf groß; der

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