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Die Taube : zwei Bändchen / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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ich habe kaum fünfzehn bis achtzehn Meilen gemacht, was ſie in einer Stunde machte, als ſie noch unſere Lie⸗ besbötin war und raſch wie ein Pfeil über den elenden Würmern hinſchoß, die ſich die Koͤnige der Schöpfung betiteln, die nicht den Inſtinct eines Vogels haben, und die elf Tage brauchen, um einen Weg zurückzulegen, den eine Taube in einer Stunde zurücklegt.

Sage mir, wie es kommt, daß eine elende Magnet⸗ nadel weiß, wo der Nord iſt, und daß ich, ich, ein le⸗ bendes, denkendes, handelndes Geſchoͤpf, gemacht nach dem Bilde des Schöpfers, nicht weiß, wo Du biſt?

Wie kommt es, daß ein Schiff von einem Punkte der Welt ausgeht, am andern Ende der Welt eine Inſel mitten im Ocean auffindet, und daß ich Dich nicht wieder⸗ finden kann, gegen den ich gleichſam nur die Arme aus⸗ zuſtrecken brauche?

Ohl ich fühle es wohl, mein Gott, wenn ich ihn wiederſinden will, ſo muß ich nicht gegen ihn, ſondern gegen Dich die Arme ausſtrecken.

Mein Gott, ſtehe mir beil mein Gott, führe mich, mein Gott, leite mich!

Neununddreißigſter Brief. Am 29. Juli.

Ich kehre zu mir, zum Licht, zum Leben zurück. Ich habe zu ſterben geglaubt, mein geliebter Graf, und wenig fehlte, ſo wußte ich, wo Du wareſt, denn die Todten wiſſen Alles; wenig fehlte, ſo trat der Geiſt Dei⸗