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Die Taube : zwei Bändchen / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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nem Wege weiter zu ziehen; ich drückte meinem Pferde die Sporen in den Leib, hüllte meinen Kopf in meinen Mantel, ſprengte in die immer finſtereren Tiefen des Hori⸗ zonts und rief mir dabei, um mich zu betäuben, ſelbſt zu: Vorwärts! vorwärts!

Am zweiten Tag war ich in Albi bei meinem Bru⸗ der, der mich in dieſem Platze mit fünfhundert Polen ließ und gegen Béäziers marſchirte.

Am 29. Auguſt erhielt ich den Befehl vom Mar⸗ ſchall⸗Herzog, zu ihm zu ſtoßen. Ich brach mit meinen fünfhundert Mann auf und bewerkſtelligte am 30. Auguſt Abends die Verbindung mit ihm.

Der Tag des 31. verging damit, daß man ſich ge⸗ genſeitig unterrichtete und aufklärte. Wir hatten Kunde, daß Herr von Schomberg gegen Caſtelnaudary marſchirte. Wir marſchirten ebenfalls dahin. Doch Herr von Schom⸗ berg kam uns zuvor, bemächtigte ſich ſogar eines Hauſes, das nur zehn Minuten von unſerem Wege war, und machte eine Hauptwache daraus.

Dies geſchah am 1. September um acht Uhr Mor⸗

gens.

Der Marſchall⸗Herzog erfuhr, was ſich ereignet hatte; er nahm fünfhundert Mann, recognoscirte das Heer des Marſchalls, und als er ſich im Bereiche dieſes Hauſes fand, griff er diejenigen, welche darin waren, ſo kräftig an, daß ſie alsbald ihren Poſten verließen.

Herr von Montmorency legte hundertfünfzig Mann in dieſes Haus und kehrte ſehr erfreut über den erſten günſtigen Erfolg ſeiner Waffen zurück.

Er fand uns, meinen Bruder Gaſton, Herrn von Rieux, Herrn von Chaudebonne und mich, in dem erſten Hauſe des Dorfes verſammelt.

Da trat er auf meinen Bruder zu und ſagte:

„Hoheit, das iſt der Tag, an dem Ihr über alle Eure Feinde ſiegen werdet, der Tag, an dem Ihr den Sohn mit der Mutter wiedervereinigen werdet; doch,“ fügte er bei