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Die Taube : zwei Bändchen / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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Der Prieſter fragte mich, wohin ich mich zurückzie⸗ hen wolle. Ich ließ mich in das Kloſter der Urſulinerin⸗ nen führen.

Mein Vater reiſte auf der Stelle nach Paris ab, wo der Cardinal war. Doch er verlangte vom Cardinal nur ſo viel, daß ich erſt nach einem Jahr mein Gelübde ablegen koͤnnte.

Dieſe Zeit verging. Am Ende eines Jahres und eines Tages nahm ich den Schleier.

Das fſind vier Jahre her.

Seit vier Jahren iſt kein Tag vergangen, ohne daß ich für Euch gebetet habe, wobei ich die Federn des Hu⸗ tes, den ich vom Schlachtfelde von Caſtelnaudary aufge⸗ hoben, die einzige Reliquie, die mir von Euch blieb,

küßte.

Ihr wißt nun Alles.

Jetzt ſprecht Ihr, erzählt mir jede Sache im Ein⸗ zelnen; ſagt mir, durch welches Wunder Ihr lebt; ſagt mir, wie ich Euch wiederſehen kann. Sagt geſchwinde Alles dies, oder ich werde toll.

Am 17. Mai, Morgens um vier Uhr.

Neunzehnter Brief.

Morgens um ſechs Uhr, ſogleich,

nachdem ich Euren Brief geleſen. Gott hatte einen Moment ſeine Augen von uns ab⸗ gewendet, und während dieſes Moments iſt der Engel des

znſen über unſere Häupter hingezogen und hat uns be⸗ rührt.