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Die Taube : zwei Bändchen / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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ſer Plan mit vermehrter Stärke und Wirklichkeit in ſei⸗ nen Geiſt zurück.

Ueberdies hatte Ludwig XIII. mit ihm von dieſer

Liebe ſeiner Tochter für einen Rebellen geſprochen. Lud⸗ wig XIII. war um ſo mehr gegen Euch aufgebracht, als Ihr ſein Bruder waret. Alle Eure Güter hatte man conſtscirt, und hätte man Euch nicht todt gewußt, ſo würde man Euch, obgleich Ihr ein Königsſohn, den Pro⸗ eeß gemacht haben, wie Herrn von Montmorency.

Man mußte es alſo für ein Glück halten, daß Ihr

geſtorben, auf dem Schlachtfelde geſtorben waret. Der

bleiche Kapitän, den ich geſehen, den ich befragt, der Mörder, den ich verflucht hatte, und deſſen bleiches An⸗ tlitz mir in meinen Träumen mehrmals wiedererſchie⸗ nen iſt, dieſer Moͤrder hatte Euch vom Schaffot errettet. Ich horte traurig, düſter meinen Vater an und erkannte, daß er ſeinen Entſchluß gefaßt hatte. Der Herr Graf von Pontis, der im Heere des Marſchalls von Schom⸗ berg geſtritten hatte, ſtand ganz in Gnaden. Mein Va⸗ ter wurde für ſich und gegen mich den König und den Cardinal haben.

Ich faßte auch meinen Entſchluß und verlangte drei Monate von meinem Vater, wobei ich mich verbindlich machte, nach Ablauf dieſer drei Monate, wenn ich keine Kunde von Euch hätte, oder wenn ſich Euer Tod beſtä⸗ tigen würde, dem Vicomte von Pontis in die Kirche zu folgen.

Am 30. October ward Herr von Montmorency hin⸗ gerichtet..

Da ſegnete ich Euren Mörder, denn wenn ich Euch Alles das, was der arme Herzog litt, leidend gewußt hätte, ſo wäre ich geſtorben.

Es war kein Zweifel mehr über Euch; Jeder ſagte, Ihr ſeiet getödtet worden. Ich war Witwe, ohne Gat⸗ tin geweſen zu ſein!

Die drei Monate verliefen; am letzten Tag des drit⸗

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