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Die Taube : zwei Bändchen / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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Bad, ſetzte mich darein und es befiel mich eine ſchlaf⸗ artige Mattigkeit, welche einer Ohnmacht glich.

Ich kam wieder zu mir, als ich ſagen hörte, man habe eine Carroſſe den Weg nach Mazores einſchlagen ſehen. Ich fragte, dieſe Kunde kam von einem Bauern, der am Abend Milch in das Kloſter gebracht hatte.

Die Aebtiſſin bot mir, nicht bezweifelnd, ich wolle

meine Nachforſchungen fortſetzen, ihren eigenen Wagen und ihre eigenen Pferde an.

Ich nahm das an.

Man brachte mir nun Kleider, denn als ich die erſten Strahlen des Tages erſcheinen ſah, wollte ich keinen Augenblick verlieren, um weiter zu ziehen; es war um ſo

mehr moͤglich, daß Ihr Euch nach Mazores hattet führen

laſſen, als Mazores ein befeſtigtes Schloß iſt, von dem

man behauptete, es halte auf die Seite von Herrn von Montmorency. 3

Frau von Ventadour gab mir ihren eigenen Kutſcher, und wir fuhren ab.

In Villeneuve⸗le⸗Comtat, in Payra, in Sainte⸗La⸗ mette erkundigten wir uns; es hatte nicht nur Niemand etwas geſehen, ſondern man wußte ſogar in dieſen drei Dörfern noch nicht einmal, daß das Treffen von Caſtel⸗ naudary ſtattgefunden.

Wir verfolgten nichtsdeſtoweniger unſern Weg bis

Mazéres. Hier mußten die Nachrichten beſtimmt ſein; die Thore waren bewacht, und diejenigen, welche ſie be⸗ wachten, gehörten Herrn von Montmorency an. Sie

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hatten alſo keinen Grund, die Anweſenheit von Herrn von

Moret unter ihnen zu verheimlichen.

Wir kamen zu den Thoren; man hatte keine Carroſſe geſehen; man wußte nicht, daß der Graf von Moret verwundet war; wir brachten die erſte Nachricht vom Treffen bei Caſtelnaudary.

Bald hatten wir den Beweis, daß dieſe Antwort der Wahrheit entſprach; denn es ſprengte ein Officier mit

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