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Die Taube : zwei Bändchen / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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den eine völlige Erſchlaffung ſeines ganzen Weſens betrof⸗ een hat.

Wir kamen zu dem Hauſe. Die ganze Straße ent⸗ lang hatten wir am Wege liegende Leichname gefunden, doch ich war ſchon an dieſes Schauſpiel gewöhnt, und ich ging feſten Schrittes beinahe auf den Menſchen in dem mit Blut beſudelten Graſe, das bis zu meinen Knieen emporſtieg.

Wir erreichten das Haus; es war mit Verwundeten beider Parteien angefüllt, die man auf das auf dem Bo⸗ den ausgebreitete Stroh gelegt hatte. Ich drang in die⸗ ſes Aſyl der Schmerzen ein; ich befragte die Sterbenden mit der Stimme, wie ich die Todten mit dem Blicke befragt hatte; auf meine inſtändige Bitte erhob ſich ein Sterbender auf den Ellbogen.

„Der Graf von Moret?“ ſagte er,„ich habe ihn im Wagen von Monſieur vorbeikommen ſehen.“

„Todt oder verwundet?“ fragte ich.

„Verwundet,“ erwiederte der Sterbende.

t dan Gott!“ rief ich,„und wohin führte man n 4

„Ich weiß es nicht, ich habe nur einen Namen nen⸗ nen hören.

„Welchen?“

„Den von Frau von Ventadour, und der Wagen hat einen Querweg eingeſchlagen.“

„Ja, ich begreife; er wird ſich haben zu Frau von Ventadour in die Abtei Prouille führen laſſen; ſo iſt es; ich danke, mein Freund.“

Und ich hinterließ ihm ein paar Louis d'or, ging hinaus und ſagte zum Gärtner:

„Nach der Abtei Prouille.“

Die Abtei Prouille lag ungefähr zwei Meilen von dem Orte, wo wir uns befanden. Das Pferd des Gärt⸗

„ners war aus Ermattung gefallen, ich hatte das meinige auf dem Grunde des Schlachtfeldes gelaſſen. Es war