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auftragte ihn, ſich zwei Pferde zu verſchaffen und mich bei Einbruch der Nacht vor der Gartenthüre zu er⸗ warten.
Als es Nacht geworden war, ging ich hinab; wir ſtiegen zu Pferde, ritten längs der Baſe der Berge hin, ſetzten über ein paar Bäche, ließen das Doͤrfchen la La⸗ viniére zu unſerer Linken, und hielten um acht Uhr Abends in Cannes an.
Mein Pferd hatte ſich verwundet und hinkte; ich vertauſchte es gegen ein neues Pferd und zog während dieſer Zeit Erkundigungen ein.
Man ſagte, Herr van Montmorency ſei todt, und
ebenſo auch Herr von Rieux. Ueber Euch ſchwebten die
Berichte immer noch; nach der Behauptung der Einen waret Ihr todt, nach der der Andern auf den Tod ver⸗
wundet.
Waret Ihr auf den Tod verwundet, ſo wollie ich Euch die Augen ſchließen; waret Ihr todt, ſo wollte ich Euch in Euer Leichentuch hüllen.
Wir brachen gegen halb neun Uhr wieder von Can⸗ nes auf und ritten querfeldein, ohne einer Straße zu
folgen; der Gärtner war von Saiſſac und kannte die
Gegend; wir ritten gerade Montolieu zu.
Das Wetter war durchaus dem in der Nacht, wo wir uns trennten, ähnlich; ſchwarze Wolken wälzten ſich am Himmel hin, der Sturmwind pfiff in den Oliven⸗ bäumen,— ein heißer, ſchwerer, erſtickender Wind, der von Zeit zu Zeit inne hielt, um ſenkrecht große Regentropfen fallen zu laſſen; der Donner rollte hinter Caſtel⸗ naudary.
Wir ritten in Montolieu nur durch, ohne anzuhalten. Jenſeits dieſes Städtchens trafen wir die erſten Poſten
von Herrn von Schomberg. Ich erneuerte meine Frage.
Der Kampf hatte Morgens gegen elf Uhr begonnen und ungefähr bis ein Uhr gedauert. Kaum hundert Perſonen waren getodtet worden.
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