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Die Taube : zwei Bändchen / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
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zur Empörung angetrieben, und hob Truppen aus, um gegen den König und Herrn von Richelieu zu marſchiren. Ihr ginget alſo hin, um einen Eurer Brüder bekämpfen zu helfen, Ihr ginget hin, und das war noch viel gefähr⸗ licher, um das Schwert zu ziehen und den Kopf zu wa⸗ gen gegen den furchtbaren Cardinal von Richelieu, der

ſchon ſo viele Köpfe fallen gemacht, ſo viele Schwerter

zerbrochen hatte.

Ihr wißt, mein Vater war in Paris beim König. Ich reiſte mit zwei von meinen Frauen unter dem Vor⸗ wand ab, eine Tante zu beſuchen, welche Aebtiſſin von Saint⸗Pons war, in Wirklichkeit aber, um dem Schau⸗ platze der Ereigniſſe näher zu ſein, wo Ihr eine Rolle ſpielen ſolltet.

Um die Entfernung zurückzulegen, welche Valence

von Saint⸗Pons trennt, brauchte ich acht Tage. Ich kam am 23. Auguſt in das Kloſter. So wenig die frommeu Jungfrauen ſich in die Dinge der Welt zu miſchen pfleg⸗ ten, ſo waren doch die Ereigniſſe, welche um ſie her vor⸗ fielen, ſo ernſter Natur, daß ſie den Gegenſtand aller Geſpräche bildeten, und daß alle Diener des Kloſters den Neuigkeiten nachſpürten.

Man ſagte, was folgt:

Der Bruder des Königs, Monſeigneur Gaſton von Orleans, habe ſeine Vereinigung mit dem Marſchall Herzog von Montmorency bewerkſtelligt, und ihm zweitauſend Mann, welche er im Fürſtenthum Trier ausgehoben, zugebracht, was mit den viertauſend Mann, die Herr von Montmo⸗ rency ſchon hatte, eine Geſammtſumme von ſechstauſend Soldaten gab..

Mit dieſen ſechstanſend Mann hielt er Lodéève, Albi,

Uzès, Alais, Lunel und Saint⸗Pons, wo ich mich be⸗

fand, in ſeinen Händen. Nimes, Toulouſe, Carcaſſonne und Bezieres hatten ſich, obgleich von Proteſtanten be⸗

völkert, geweigert, ſich ihm anzuſchließen.

Man ſagte auch, zwei Heere marſchiren gegen die

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