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Die Taube : zwei Bändchen / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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ich mich heute nicht mehr von geſtern, und werde mich morgen nicht mehr von heute erinnern.

So will ich Schritt für Schritt in die Ewigkeit ge⸗ hen, jede Spur, die ich hinter mir gelaſſen, verwiſchend, um eines Tages vor den Herrn zu treten, wie ich aus dem Schooße meiner Mutter hervorgegangen bin: so- lus, pauper et nudus, allein, arm und nackt.

Gott befohlen, meine Schweſter, verlangt nicht von mir mehr, als ich Euch geben kann, damit ich Euch im⸗ mer zu geben im Stande bin.

Siebenter Brief. Am 12. Mai.

Ja, Ihr habt Alles begriffen; ja, während ich zu den Füßen des Herrn niedergeworfen lag und Rechen⸗ ſchaft von ihm über ſeine Strenge verlangte, ſtatt ihn

um Verzeihung für meine Zweifel zu bitten, gab mir

Gott durch eine Art von Wunder dieſen Troſt, den ich mir geraubt glaubte, und untreu gerade durch die Stärke ihrer Ergebenheit, brachte Euch unſere Boͤtin von ſelbſt dieſe Ueberfülle meines Geiſtes oder vielmehr meines Her⸗ zens, die auf das Papier ausgetreten war.

Ihr wollt unbekannt bleiben; gut! was iſt mir daran gelegen, daß ſich die Sonne in den Wolken verbirgt, daß ſich das Feuer im Rauche verſchleiert⸗ wenn durch Rauch oder Wolke der Strahl der einen mich erleuchtet, oder die Flamme des andern mich erwärmt? Gott iſt auch unſichtbar und unbekannt: fühlt