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nahe ſein, wo ſie ſich ihres Opfers bemächtigen und ihre Rache kühlen konnten.
Sie bemerkten die Bemühungen des Wirths und ſeiner Leute das Feuer zu löſchen, erblickten unter der Haus⸗ thür den Gegenſtand ihrer ſchändlichen Begierde und machten ſich ſchon ſprungfertig, als die drei Gäſte, leicht bekleidet wie ſie waren, ihnen auf halbem Wege entgegen⸗ kamen. In einem Augenblicke, wo ſich Bernard nach dem brennenden Hauſe umſah, ſtürzten die drei Buben hinter dem Gemäuer hervor, packten mit unwiderſtehli⸗ cher Gewalt die ſchöne von den Flammen beleuchtete Charlotte und ſchleppten ſte mit Blitzesſchnelle nach dem Fahrzeuge.
Auf das Geſchrei des armen Mädchens hatte ſich Bernard ſogleich wieder umgewendet und die Räuber einzuholen geſucht, kam aber durch das Geſtein erſt in
dem Augenblicke an den Kahn, wo er vom Lande ſtieß.
Ohne ſich lange zu beſinnen, ſprang er in's Waſſer, um den Nachen zu ergreifen und aufzuhalten. Glücklich er⸗ reichte er ihn und machte eben Anſtalt hineinzuklettern, als ihm Cottin den Dolch bis an's Heft in's Herz tauchte.
„Charlotte!“ ſeufzte Bernard in's Waſſer zu⸗ rückfallend. Es war ſein letzter Ahemzug.
ſchrockener Menſchen. Jetzt, jetzt mußte der Augenblick 824 9


