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den beiden Harrenden und fuhr ſie vorſichtig und ge⸗ räuſchlos nach den jenſeits liegenden Schloßtrümmern.
„Mich friert mehr als mir lieb iſt,“ ſagte der Flei⸗ ſcher;„wenn es Euch recht iſt, ſo ſorge ich für meine Erwaͤrmung...“
„Recht ſo,“ flüſterte Leclerc ihm eine Flaſche rei⸗ chend;„da, trinke den Reſt; es iſt der beſte Branntwein den je ein Pariſer Deſtillateur gemacht hat.“
„Trocknet mir die Kleider nicht,“ verſetzte der Flei⸗ ſcher;„dort aber ſehe ich eine uberbaute Breterbude, die ſoviel Holz enthält, daß ſie die Fiſche im Graben zu braten im Stande iſt, wenn wir dieſelbe anzünden.“
Eine hölliſche Freude leuchtete aus den Augen der beiden Zuhörer.
„Du biſt ein Genie!“ ſagte Cottin;„haſt Du aber auch die Mittel zur Brandlegung?“
„Schwamm und Schwefel genug, um ein ganzes Dorf anzuzünden.“
Leiſe ſchlichen ſich nun die drei Männer zwiſchen dem Geſtein hin nach dem Wirthshauſe, das ſie an allen vier Ecken anzündeten. Hierauf verkrochen ſie ſich hinter das nach dem Kahn hinlaufende Gemäuer. Bald ſahen ſte zu ihrer Freude die Flammen an mehrern Stellen des Daches hervorlecken und hörten das Geſchrei er⸗
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