Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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unſern väterlichen und mütterlichen Segen geben, daß ſeine Wahl uns die höchſte Freude bereitet habe...

Ach, ich hatte ja keine Wahl! ſagte Bernard; wer könnte Dich ſehen und nicht wünſchen Dich ewig zu ſehen!

Holla, mon cher, ſchweigen Sie! Ihre Zärtlich⸗ keiten ſind gefährlich! bemerkte Aubry lächelnd, und unter Thränen lächelnd fuhr Charlotte fort:

Wenn wir die erforderlichen Papiere noch nicht bei⸗ legen, ſo hat dies ſeinen Grund darin, daß bei uns jetzt große Wirren in der Verwaltung herrſchen, indem das Genfer Volk ebenſo ſehr als das franzöſiſche nach allerhand Verbeſſerungen ſchreit. So ſind eine Menge Aemter neu beſetzt worden und mehrere ſind gar noch vacant. Da bleibt denn ſo manches liegen. An uns hat es nicht gefehlt und ſoll es nicht fehlen, die nöthi⸗ gen Zeugniſſe zuſammenzubringen... Doch jetzt zum wichtigſten Punkte! Unter den erledigten und noch nicht wieder beſetzten Stellen iſt die eines correſpondirenden Regierungsſecretärs, wozu nur ein junger und rüſtiger, aber doch erfahrungsreicher Mann taugt. Obgleich nun viele Juriſten der Stadt nach dieſem einträglichen Poſten angelten(er ſoll gegen 3000 Livres eintragen), ſo hat man doch keinen derſelben paſſend gefunden. Da betrieben